Änderungen am Kampfsystem kritisch betrachtet

  • In dem Artikel geht es um die Vorteile und Nachteile der Hybridisierung und Vereinfachung am Kampfsystem bei ESO. Das meiste ist, bei genauerer Betrschtung, nicht besonders positiv.
    Die Komplexität des Kampfsystems geht verloren und Sets verlieren ihre Alleinstellungs-Merkmale vieler Sets und macht einzelne Sets nahezu gleich oder werden redundant.

    Aber einfach selbst lesen (der Artikel ist nicht so lang);

    Mit neuen Combat-Änderungen erkenne ich ESO nicht wieder (mein-mmo.de)

    Wenn man sich von hinten nähert, sieht es aus wie ein Pferd.

    Doch hat es vorn: ein Horn!

    (aus Das Neinhorn)

    Menschen Bennen ihre Kinder gerne nach teuren und luxoriösen Dingen wie z.B. Chanel, Mercedes, Chardonay...

    Ich freue mich auf das nächste Jahr, wenn die ersten Kinder Benzin, Strom, Gas oder Öl heißen. :P

  • So ganz erkenne ich den Sinn in den anstehenden Änderungen auch nicht. Aber ich werde erstmal sehen wie sich das während des Spielens bemerkbar macht.

    Solwyn Arathann


    :monster:



    >> Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage? <<

  • Ich gehe mal davon aus, dass du bei gleicher Spielweise davon nicht viel mitbekommen wirst. Es wird zusammengefügt, nicht groß umgebaut. Nur kann man sich schon mal auf ein Kuddelmuddel an Empfehlungen einstellen. Nimm als Magetyp Elan mit oder Magiedatonation auf einem Ausdauercharakter.

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    Ein Plan ist nur so gut wie seine Korrektur.

  • Ich halte von der Änderung auch nichts. Da wird einfach eine klare Trennung und damit eine Differenzierung in seiner Spielweise grundlos über Bord geworfen. Dann kann ZM auch gleich A und M zu einer einzigen offensiven Ressource zusammenfügen.

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    Ein Plan ist nur so gut wie seine Korrektur.

  • Wird es denn wirklich über Bord geworfen? Und grundlos? Es gibt offenbar genug Spieler, die sich dem Diktat der einen Ressource nicht unterwerfen wollen, sonst hätte man das ja nicht anfassen müssen. :/


    Ich verstehe die Kritik in diesem Artikel in vielen Punkten nicht so richtig. Es wird - nach meinem Verständnis - doch nur eine Option eingebaut. Wer seinen Char komplett auf ein Attribut ausgerichtet hat, verliert doch gar nichts. Es geht doch primär um Optionen für Spieler, die sich nicht restriktiv auf ein Attribut festlegen wollen.

  • Ich denke das ganze sind Maßnahmen, um das Spiel "einfacher" und "zugänglicher" für casual Gamer zu machen.
    Das wird dann ein Masse statt Klasse Game - im schlimmsten Fall. Andere Spiele, die diesen Weg gingen, hatten dadurch mehr Stammspieler verloren als neue gewonnen.

    Auch das Alleinstellungsmerkmal einiger Sets ist dann vom Tisch und die können div. Sets dann gleich entsorgen.

    Die Argumente sind so fadenscheinig und unlogisch, wie die Begründung der Beschränkung beim Housing. Da heißt es dann immer Peformanceprobleme bei oldgen-Konsolen bzw. Kompatibilität bei diesen alten Konsolen. Zum einen Frage ich mich dann, für wie blöd die ihre Spieler halten. Denn das hätte nur Auswirkungen auf die Konsolenspieler und ist als Begründung generell gegen Erweiterung im Housingsystem für alle Spieler ein Scheinargument. Oder haben wir mittlerweile Crossplay? :)

    Und wie lange will man diese alten Konsolen noch unterstützen?
    Für mich ist das nicht schlüssig und sehr unlogisch, was da aktuell passiert.

    Wenn man sich von hinten nähert, sieht es aus wie ein Pferd.

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    (aus Das Neinhorn)

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  • Es ist definitiv ein Schritt in Richtung Casualplayer, bzw eine Erleichterung, das sind Schritte, die man vorrangig bei den meisten MMO's in deren Endiwicklungesstorys finden, wie SWTOR od. LOTRO teilweise. Aber zum Thema: Ob nun dieser Schritt gut oder schlecht ist, muss sich erst noch herausstellen oder? ;)


    Und kleiner Funfact: in einer der Audiocast habe ich erst vor kurzem gehört, dass Microsoft generell den Schritt der 'Vereinfachungen' für all seiner Games gehen will, ob dieser Schritt nun damit zusammenhängt oder nicht,. lasse ich mal offen ;)

  • Da ich selbst schon lange vor den ganzen Änderungen meine Nekro als Hybrid gespielt hab, find ich die Änderungen erstmal ganz gut.

    Zu sagen "Uhhh... jetzt gibts keine Ausdauer oder Magicka DDs mehr" find ich aber verfehlt.

    Ja, sicher... Die "Meta" setzt jetzt vielleicht wieder auf Dolche, aber wen kümmert es was die Meta sagt?


    Als ich mit meiner Nekro unterwegs war, hätte sie auch theoretische 50k DPS erreichen können, während High End Meta Spieler mit 70 unterwegs waren. Klar... klingt jetzt unglaublich viel...

    Wenn man dann aber überlegt das ich mit meinem lila Gear und gammeligem Light Attack weaving (das ich btw für den größten Mist am ESO Kampfsystem halte) grad mal 20k erreicht hab... Nimmt mir das sehr den Schrecken vor so Zahlen.

    Und wenn ich dann in dem Artikel auch noch lese, das gerade mal 1 % aller Spieler in TESO wirklich im Hardcore Endgame erfolgreich unterwegs ist... Dann frag ich mich echt über was sich beschwert wird :D


    Wenn nun Hybrid Skillungen auf ein ähnliches Level gehoben werden wie "reine" Skillungen schränkt das meiner Meinung nach weniger ein, sondern erweitert die Möglichkeiten. Was doch toll ist. Oder nicht?

  • Es geht mir gar nicht um "Meta" haben oder top 1% sein. Ich finde es nur etwas arg merkwürdig, wenn ich mich in das Spiel und dessen Welt hinein fühlen will. "Magiedolche" :hmm:

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    Ein Plan ist nur so gut wie seine Korrektur.

  • Ganz ehrlich?

    Warum denn nicht?


    Elder Scrolls hat dir in den ganzen Solo Titeln doch immer die Freiheit gegeben machen zu können was du wolltest. Erst mit TESO kamen dann strickt an Waffen gebundene Klassen dazu.


    Wenn du ein Lore Beispiel für 1hand und Zauber willst... Dunmer. Schon immer waren Dunmer quasi Kriegermagier, bzw. sehr gut darin Waffen und Zauber gleichermaßen zu beherrschen.

    Das ging aber bspw. lange Zeit in TESO überhaupt nicht, weil es im Kampfsystem nicht vorgesehen war das man Schwerter und Zauber schwingen konnte. Und jetzt, wo es wieder geht, ist es nicht genug "in Lore"?


    Selbst Gandalf, der Inbegriff eines Magiers, hat mit Glamdring ein benanntes Schwert, welches er, zumindest in den Büchern, auch benutzt.


    Und auch beim Pen & Paper, hier hab ich vornehmlich DSA gespielt, sind Schwerter und Dolche keine Seltenheit in der magischen Zunft.

    Im Gegenteil... Mein erster Magier war auf einer Akademie wo der Schwertkampf explizit gelehrt wurde. Inklusive eigenen magischen Ritualen für das Schwert.

    Und mit einem meiner späteren Magier hab ich mit der Verwendung von Illusionen und ein wenig schwarzer Magie einen recht üblen Attentäter geschaffen, der viel mit Dolchen unterwegs war. Oder einer Armbrust.


    Man kann aber auch einen Blick nach D&D werfen... Kleriker, ebenfalls Zauberwirker, flitzen in Kettenhemd und mit nem Streitkolben durch die Gegend, und vermöbeln Gegnerhorden mit eben jenem, während sie das heilige Licht auf ihre Gegner hernieder scheinen lassen. Oder sie mit ganz simplem Feuer läutern *hust*


    Diese Vorstellung das Magier nur true mit nem Meterlangen, weißen Rauschebart und Stab sind... Kommt schon ;)

  • Ein Vergleich mit D&D ist das sinnfreieste was ich bisher gelesen habe. Und dann Kleriker als Beispiel, toppt das noch mal.

    Denn in dem System und auch div. andere RPGs gibt es recht strikte Bindungen oder extreme Nachteile, wenn man solche Mischungen wie Magier im Kettenhemd versucht sinnvoll und halbwegs effektiv zu spielen.
    Des Weiteren sollte man bei "Magieklassen" immer die Kraft bzw. den Hintergrund zur verwendete4n Energie betrachten. Denn dadurch kommt es erst zu solchen Konstrukten wie Zwergenklerikern im Kettenhemd.

    Vertraue da ruhig einem geweihten Banepriester. :)

    Oder jemand mit ca. 40 Jahre RPG Erfahrung in div. Systemen.

    Wobei das hier langsam am Grundthema vorbei geht und zu einem Glaubenskrieg wird.
    Können jetzt noch mit Linux vs. Windwows oder PC vs Konsole weitermachen - ich habe Zeit, Geduld, Argumente und bin Meinungsstabil. :)

    Wenn man sich von hinten nähert, sieht es aus wie ein Pferd.

    Doch hat es vorn: ein Horn!

    (aus Das Neinhorn)

    Menschen Bennen ihre Kinder gerne nach teuren und luxoriösen Dingen wie z.B. Chanel, Mercedes, Chardonay...

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  • Keine Ahnung was daran sinnfrei ist. Aber nun gut.

    Da hier im Threat die Argumente aufkamen, das Magier nur echt sind, wenn sie Stäbe schwingen, ging es mir nur darum Beispiele aus größeren RPG Systemen, die durchaus im Fantasy Setting angesiedelt sind, zu nennen wo es auch unter magisch begabten eine größere Diversität als nur den Stabschwingenden Weisen gibt.

    Sicherlich, der ist EIN Teil des großen magischen Kosmos, aber eben nicht Omnipräsent. Und mir gefällt daher die Änderung in TESO, die zu mehr Vielfalt beim Charakterdesign führt.

    Zusätzlich hierzu hab ich die Dunmer heran gezogen, welche ein prominentes Beispiel genau dafür sind. Diese haben bisher in jedem Elder Scrolls Bonis auf 1hand und Offensivzauber erhalten (sogar in TESO zu Beginn), und sind für mich damit das "Loreifizierte" Beispiel das selbst in der Welt von Elder Scrolls Völker unterwegs sind, die sich nicht dem Klischee des Stabmagiers beugen.


    Ob die Änderungen jetzt das Kampfsystem mehr oder weniger komplex macht mag ich nicht diskutieren. Das spielt für mich keine Rolle, da ich mich noch nie zu den Powergamern gezählt hab.

    Aber... Um auch hier meine Meinung kund zu tun... Zusätzliche Diversität in Builds ist für mich eher ein Plus im Gesamtbild eines Spieles, als ein Negativpunkt. Komplex hab ich das Kampfsystem in TESO noch nie gefunden. Im Gegenteil... Auf lange Sicht, dank dem Light Attack Weaving, eher nervig.


    Im gesamten betrachtet find ich, aus Sicht eines RPlers, die Änderungen grandios, da sie einem eine noch größere Freiheit bei der Charaktergestaltung bieten, mit der man dann auch leichter in schwierigem Content unterwegs sein kann, ohne ggf. ein Charaktertheme dafür "kaputt" machen zu müssen.

  • Also, ich habe mir in den letzten Jahren immer gerne die Zeit damit vertrieben, einen Zweihand-schwingenden Zauberer oder sowas zu basteln. Halt etwas zu testen was so nicht vorgesehen ist. Hat eigentlich immer Spaß gebracht.

    Für mich hörte sich die Beschreibung leider so an, dass Grenzen verschwimmen, und alles und jede Kombi einfach zu spielen sein wird. Da würde mir die Herausforderung fehlen.

    Aber wie ich oben schon schrieb.... mal abwarten wie es dann wird ;)

    Solwyn Arathann


    :monster:



    >> Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage? <<

  • Ist sowieso alles Geschmacksache. Ich spiele ESO hauptsächlich wegen des Kampfsystems nicht mehr. Ich spiele auch Waffen nie, weil sie einen bestimmten Vorteil bieten, sondern bastel mir das, was ich für den Charakter von der Rolle, die ich gewählt habe, als stimmig erachte. Daher habe ich fast ausschließlich Hybridcharaktere in Tamrielund würde dieses Update womöglich begrüßen, wenn es mich denn interessieren würde. Wenn ich noch mal spiele, dann für die Storys, nicht für irgendwelche Raids/Dungeons. Wie gesagt, ist alles Geschmacksache. :)

  • Naja... Wenn wir uns die Änderungen jetzt mal explizit anschauen, dann wurden eigentlich nur 2 Dinge getan.


    Zum einen skalieren jetzt alle eingesetzten Fähigkeiten mit dem höchsten Attribut. Also wenn du mehr Ausdauer hast, werden deine Magicka Fähigkeiten vom Schaden ebenfalls mit deinem Ausdauer Koeffizienten verrechnet, anstatt, wie bisher, mit deinem Magicka Koeffizienten. Das wird Hybrid Buiilds etwas, aber nicht unglaublich viel, stärker machen.


    Die zweite Änderung ist, das die Major Buffs für Angriffskraft und Crit zusammen gefasst wurden. Gibt jetzt nur noch einen, der beides bufft.

    Das wiederum mag ggf. für eine höhere Uptime der Buffs sorgen, oder es sorgt einfach dafür, das man als Supporter weniger Fähigkeiten umbauen muss, wenn man zwischen einer Magicka oder Ausdauer Gruppe wechselt.

    Find ich jetzt auch nicht übertrieben dramatisch.

    Gut... die mögliche, höhere, Uptime in der Gruppe wird dieser ebenfalls helfen Content "einfacher" zu erledigen. Wie dramatisch das auf Dauer ist, kann ich aber nicht einschätzen.


    Bei Sets gabs aktuell, außer "Fixed an Issue", keine Änderungen die sich mit der Hybridisierung beschäftigen.


    Zusammengefasst...

    Hybriden werden latent gebufft, Gruppenspiel wird, durch zusammenfassen von Major Buffs, etwas vereinfacht.

    Da aktuell die Minor Buffs noch unangetastet bleiben, ist das rein persönliche Mikromanagment nach wie vor genauso komplex.


    Ich versteh die Aufregung noch immer nicht :)

    Selbst wenn irgendwann die Minor Buffs zusammen gefasst werden, läuft das doch nur auf einen weiteren Buff der Hybriden hinaus.

    Mikromanagment der Buffs bleibt nach wie vor bestehen.


    Und was Sets angeht...

    Wenn man sich an den Meta Builds orientiert, gabs hier in der Vergangenheit doch auch immer nur "Die eine Kombi".

    Zu meiner Zeit war bei DDs beispielsweise immer und überall Arms of Relequen dabei. Da führte kein Weg vorbei. Das war einfach so. Und das über Jahre hinweg! Also gabs im Highend Bereich eigentlich auch nie eine große Veränderung. Lediglich abseits der Meta, bei "Fun Builds" wurde viel mit unterschiedlichen Sets gespielt. Sollten die Änderungen nun dazu führen, das hier für einzelne Builds noch mehr Möglichkeiten bestehen, ist das doch auch gut.

    In den Metabuilds wirds vielleicht etwas Bewegung geben, aber final werden die sich auch wieder auf eine Handvoll von Alternativen einigen und diese in Stein meißeln.